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Dämmstoffe und Vollwärmeschutz: Nutzen Sie unsere fachliche Kompetenz

Die richtige Wärme-Dämmung senkt Ihre Energiekosten erheblich

Für die Dämmung von Gebäudeaußenwände gibt es klassische Methoden, wie ein Wärmedämmverbundsystem (kurz WDVS oder WDV-System). Hierbei handelt es sich um ein System, bei dem größtenteils synthetische Dämmplatten auf die Außenwand geklebt und verputzt werden. Aufgrund der möglichen gesundheitsschädigenden Inhaltsstoffe herkömmlicher synthetischer Materialien empfehlen wir die Dämmung mit natürlichen Werkstoffen. Auch die Herstellung natürlicher Dämm-Materialien ist ökologisch weniger bedenklich als bei synthetischen Werkstoffen. Ein Gebäude mit Holz und anderen natürlichen Materialien zu dämmen, bietet deshalb eine gesunde und zudem kostengünstige Möglichkeit. 

Dämmen mit Holz

Holz ist in Kombination mit Holzfaserdämmstoffen ein optimaler Wärmespeicher und reduziert so den Energieverlust auf ein Minimum. Die Hausfassade lässt sich von außen mit Dämmplatten aus Holzwolle, Kork oder Kokosfasern und einer anschließenden Holzschalung effizient dämmen. Im Innenbereich, beispielsweise für die oberste Geschossdecke, ist oft eine Dämmung mit Holzwolle- oder Hanfplatten ausreichend und hält so im Winter die Wärme gespeichert, lässt jedoch im Sommer die Hitze draußen. Das kann mit dem nötigen Geschick auch in Eigenleistung realisiert werden.

Bei Holz Fichtl im Landkreis Weilheim-Schongau finden Sie das nötige Material für Ihre Ansprüche im Bereich Dämmung. Sprechen Sie uns einfach an und wir unterstützen Sie fachkundig bei Ihren Sanierungs-Projekten. 


Wie Sie Ihr Haus richtig dämmen

Ist die Fassade Ihres Hauses schlecht gedämmt, können bis zu 35 % der Heizungswärme über die Außenwände entweichen. Außerdem sorgt eine unzureichende Isolierung gegen eindringendes Wasser in die Hausfassade dafür, dass zu viel Feuchtigkeit ins Hausinnere gelangt. Ein ungesundes Raumklima ist die Folge. Um übermäßig hohe Heizkosten zu vermeiden, ist es ratsam, eine gute Dämmung anbringen zu lassen.

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Welche Dämmmaterialien gibt es?

Möchten Sie eine natürliche Dämmung auf Ihrer Fassade montieren lassen, haben Sie die Wahl zwischen einer Dämmung aus Holz oder einer aus Kork. Als Fassadenholz verwendet man üblicherweise Holzfaserplatten. Dieses Dämmmaterial eignet sich nicht nur zum Fassade Renovieren, sondern auch als Innendämmung. Für die Herstellung der Holzfaserplatten verwendet man meist das Restholz von Nadelbäumen, weil es eine hohe Festigkeit hat. Es wird zu Hackschnitzeln zerkleinert, die anschließend mit Wasserdampf aufgeweicht und dann zwischen profilierten metallenen Mahlscheiben zerfasert werden.

Die Verarbeitung zu Platten erfolgt im Nass- oder Trockenverfahren. Man weicht die Fasern beispielsweise in Wasser ein und formt sie dann in einer Spezialmaschine zu einem Faserkuchen. Dann presst man einen Großteil des Wassers aus und schneidet den Faserkuchen in Platten, die dann getrocknet und zugeschnitten werden. Größere Plattenstärken erhält man durch Verkleben mehrerer Profilholz Platten. Kork ist wie Holz ein nachwachsender Rohstoff. Er stammt aus der Rinde der in Spanien beheimateten Korkeiche.

Was ist die richtige Dämmstärke?

Holzfaserdämmplatten kommen bei einer Gebäudehülle aus Mauerwerk oder Porenbeton oder bei Hauswänden in Holztafel-, Holzrahmen- oder Holzständerbauweise zum Einsatz. Die Holzfaserdämmplatten sind dabei Teil eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS). Der Handwerker befestigt sie je nach Beschaffenheit der Hauswand mit speziellen Dübeln oder klebt sie auf die Hausfassade. Dann erhält die Holzfassade eine Putzschicht, in die eine Glasgewebe-Armierung gelegt wird. Anschließend trägt man den Außenputz und den Anstrich auf. Bei Häusern in Massivholzbauweise sind WDVS maximal 240 mm dick.

Was kann ich beim Dämmen meines Hauses verkehrt machen?

Die meisten Fehler beim Fassade Renovieren kommen durch eine falsche Planung und Fehler beim Fassade Montieren zustande. Lassen Sie nur geeignete Dämmsysteme auf Ihrer Fassade montieren und beauftragen Sie ausschließlich Fachhandwerker: Wird das WDVS nicht fachgerecht angebracht, drohen Schäden am Bauwerk. Um Bauschäden zu vermeiden, muss

- die Hausaußenwand von einem Fachmann geprüft werden
- die Hausfassade lückenlos bis an die benachbarten Bauteile gedämmt werden
- auch der Sockelbereich isoliert werden. Sonst kann es zu Feuchteschäden kommen.

Was sagt mir eine Thermografie meines Hauses?

Als Thermografie bezeichnet man ein mit einer Wärmebildkamera hergestelltes Bild eines Hauses. Rot kennzeichnet warme Zonen, Blau kältere Stellen. Thermografien werden angefertigt, um die energetischen Schwachstellen eines Gebäudes aufzuspüren. Eine spezielle Software wertet die Fotos anschließend aus. Haben Sie ein unzureichend wärmeisoliertes Haus, erkennen Sie auf dem Bild eine große Anzahl roter Bereiche. An diesen Stellen entweicht viel Heizungswärme nach draußen. Meist befinden sich dort Schäden an der Hauswand, über die Feuchtigkeit eindringt.

Was sagt mir ein Energieausweis?

Der Energieausweis ist der Steckbrief eines Wohnhauses. Er zeigt, in welchem energetischen Zustand sich das Haus zum Zeitpunkt der Ausweisausstellung befand. Es gibt Bedarfs- und Verbrauchsausweise. Der Energiepass beinhaltet allgemeine Daten zum Gebäude, zu seinen Energiekennwerten und den genutzten Brennmaterialien. In den neueren Energieausweisen finden Sie außerdem noch eine in verschiedenen Farben dargestellte Skala, die die Energieeffizienzklassen A+ bis H umfasst. Eine Markierung gibt an, wie energieeffizient das Haus ist. Dokumente dieser Art beziehen sich stets auf das gesamte Gebäude.

Wie hoch können Fördermittel sein?

Neue Vorhangfassaden mit Holzfaserdämmplatten können 100 bis 250 Euro pro Quadratmeter kosten. Für eine neue Fassadendämmung reicht die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zinsgünstige Kredite oder einmalige Zuschüsse aus. Beantragen Sie einen Zuschuss, können Sie mit einer Erstattung von 10 % der Sanierungskosten rechnen.

Wo bekomme ich in der Planung Unterstützung?

Damit Sie Ihre Fassade richtig dämmen, sollten Sie einen unabhängigen Energieberater in Anspruch nehmen. Dieser führt vor Ort eine Hausanalyse durch und schlägt Ihnen die für Ihr Eigenheim geeignete Fassadendämmung vor. Außerdem kann er Ihnen wertvolle Tipps zur Finanzierung Ihres Fassade Renovieren geben. Diese betreffen beispielsweise Fördermittel, die Land oder Kommune für derartige Bauvorhaben zur Verfügung stellen. Außerdem bietet Ihnen ein Holzfachhändler Ihres Vertrauens in seiner Beratung verschiedene Lösungen für Ihre Hausdämmung und den passenden Service an.